Pressemitteilungen
Eröffnung des 104. Deutschen Katholikentags
Mi. 18.0019.00, Bühne auf dem Residenzplatz
„Als Auftrag an Christinnen und Christen, nicht hinter Kirchentüren zu verschwinden“, hat die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, das Leitwort des 104. Deutschen Katholikentags bezeichnet. „Hab Mut steh auf! Das heißt: Wir müssen uns einmischen! Eine Kirche, die sich zur Menschenwürde, zur Solidarität, zu konkretem Handeln in der Not der Zeit bekennt, ist eine politische Kirche“, sagte sie bei der Pressekonferenz zu Beginn des Katholikentags in Würzburg.
„Als Auftrag an Christinnen und Christen, nicht hinter Kirchentüren zu verschwinden“, hat die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, das Leitwort des 104. Deutschen Katholikentags bezeichnet. „Hab Mut steh auf! Das heißt: Wir müssen uns einmischen! Eine Kirche, die sich zur Menschenwürde, zur Solidarität, zu konkretem Handeln in der Not der Zeit bekennt, ist eine politische Kirche“, sagte sie bei der Pressekonferenz zu Beginn des Katholikentags in Würzburg.
Katholikentage seien „Orte des Lebens“, so Stetter-Karp weiter. „Sie wollen verwandeln. Sie fordern Haltung. Sie inspirieren zum Handeln. Sie zielen auf das Herz eines jeden und einer jeden.“ Das Leitwort, das der biblischen Heilungsgeschichte des blinden Bartimäus entnommen sei, zeige, „dass ein Mensch, der unbeirrt auf dem Weg zu Gott ist, nicht nur sich selbst verändert. Er verändert auch die Haltung anderer. Ich schließe daraus, dass wir mehr Bartimäusse brauchen. Menschen, die uns durch ihren Mut und ihren Glauben in Ermutiger verwandeln.“
Der Bischof des gastgebenden Bistums Würzburg, Dr. Franz Jung, sagte: „Aus seiner geistlichen Mitte heraus hat der Katholikentag auch immer eine starke politische Dimension. Die Besucherinnen und Besucher sollen erfahren, wo konkret und wie genau wir als Kirche unsere Hoffnung in die Gesellschaft tragen.“ Christinnen und Christen seien nämlich „ein Netzwerk der Hoffnung“, ohne das die Gesellschaft ärmer wäre. Zugleich sei es ihm von Beginn an wichtig gewesen, „dass der Katholikentag ein geistliches Ereignis“ werde. „Wir beginnen den 104. Deutschen Katholikentag am Vorabend von Christi Himmelfahrt. Die Kirche feiert an diesem Tag Christus als ihren Hoffnungsanker im Himmel. Unsere Hoffnung richtet sich auf ihn, den Herrn, der über die Erde erhöht ist. Er ruft uns zu: Hab Mut, steh auf!. Lass dich nicht entmutigen von den vielen negativen Botschaften und Nachrichten dieser Tage.“
Für Oberbürgermeister Martin Heilig steht „Würzburg vor einem Ereignis, das unsere Stadt in aller Tiefe bewegen wird“. Er ist überzeugt: „Mit mehreren zehntausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird dieser Katholikentag ein enormes Zeichen der Vielfalt senden. In einer Zeit, in der wir oft den Rückzug ins Private und digitale Blasen beklagen, schafft dieses Treffen einen realen, physischen Raum der Begegnung. Der größte Wert liegt für mich in der schieren Masse an positiver Energie und dem Willen zur Gestaltung, den so viele Menschen mittragen. Würzburg wird so zum Labor für ein gelingendes Miteinander.“
Marc Frings, Generalsekretär des ZdK, würdigte die zahlreichen Menschen, die in der Vorbereitung des Katholikentags viel gegeben hätten. „Ein Katholikentag fällt nicht vom Himmel. Unsere Arbeitskreise und Gremien, Verbände, Gemeinden, Initiativen und Chöre, ganz konkret bei der Logistik, bei der Betreuung, im Ordnungsdienst, in der Gastfreundschaft: Ohne diese ehrenamtlichen Strukturen gäbe es keinen Katholikentag. Ohne sie gäbe es auch vieles von dem nicht, was unser Land und unsere Gesellschaft zusammenhält.“ 2024, beim Katholikentag in Erfurt, „haben wir gezeigt, dass Kirche auch in der Diaspora öffentlich relevant sein kann. In Würzburg müssen wir zeigen, dass katholische Prägung keine nostalgische Kulisse, sondern Auftrag ist, um Demokratie und Zusammenhalt zu verteidigen!“
Diese Pressemitteilung wird zeitgleich vom Katholikentag, dem Bistum Würzburg und dem ZdK verschickt. Wir bitten Mehrfachsendungen zu entschuldigen.
Die Statements finden Sie in voller Länge in der digitalen Pressemappe auf www.katholikentag.de unter „Presse“.
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Cosima Jagow-Duda
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