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Datum:
13. Mai 2026
Katholisches Großereignis

Rund um den Katholikentag – Zahlen, Helfer und Aufwand

Ein Großereignis wie ein Katholikentag braucht Vorbereitung, kostet Geld und ist froh um viele freiwillige Helfer.

Katholikentage finden in Deutschland alle zwei Jahre statt. Seit 1848 sind sie ein zentrales Forum, auf dem sich die katholische Kirche in ihrer Vielfalt präsentiert. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, das oberste Laiengremium der katholischen Kirche in Deutschland, ist der Veranstalter. Das diesjährige Motto ist ein Zitat aus dem Markus-Evangelium und lautet “Hab Mut, steh auf!”.

Gastgeber ist 2026 die Diözese Würzburg. Die unterfränkische Stadt Würzburg mit ihren über 133.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist nicht das erste Mal Austragungsort dieses großen Christentreffens. Bereits in den Jahren 1864, 1877, 1893 und 1907 fand es dort statt.

Teilnehmende werden aus ganz Deutschland erwartet. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 30.000 Frauen, Männern und vor allem vielen jungen Leuten, die sich ein Ticket gekauft haben. Zusätzlich ist Laufpublikum vor Ort, da viele der rund 900 Veranstaltungen auch kostenlos zugänglich sind. Diese finden an etwa 40 Orten statt, verteilt in der Innenstadt.

Helferinnen und Helfer sind zahlreich vorhanden. Etwa 1.400 Ehrenamtliche sorgen für einen funktionierenden Ablauf. Dazu kommen viele Mitwirkende an Veranstaltungen und auf der Kirchenmeile. Zusammen macht das an die 1.700 Personen.

Die Finanzierung des Katholikentags erfolgt aus verschiedenen Quellen. Das Budget setzt sich zum einen aus Eigenmitteln wie Erlösen vom Kartenverkauf, Shop-Produkten, Standgebühren, Spenden und Projektzuschüssen zusammen. Rund drei Millionen Euro stammen aus kirchlichen Quellen, darunter je eine Million vom Verband der Diözesen, vom gastgebenden Bistum Würzburg und aus einer deutschlandweiten Kollekte am Wochenende vor dem Katholikentag. Der Freistaat Bayern fördert das Großereignis mit drei Millionen Euro, 940.000 Euro gibt der Bund, 500.000 Euro zahlt die Stadt Würzburg, wobei davon 135.000 Euro Sachleistungen sind. Die Zuschüsse kommen nicht nur den zahlenden Teilnehmenden zugute, sondern auch allen, die am kostenfreien Outdoor-Kulturprogramm, inklusiven Open-Air-Konzerten und den Gottesdiensten teilnehmen.

Was bleibt? Das nachhaltige Kunstprojekt “Wall of Vision” in der Altstadt. Im Rücken des Ceresbrunnen, an der Ecke Neubau-, Schönthalstraße gegenüber der Neubaukirche, ist ein Wandgemälde entstanden. Die Ideen dafür holte sich das Künstlerduo “Innerfields” – Jakob Bardou und Holger Weißflog – bei einem von der Domschule und dem Katholikentag veranstalteten Workshop. Dort wurde darüber diskutiert, wie Stadtarchitektur den Herausforderungen des Klimawandels konstruktiv begegnen kann. Die positive Vision für Würzburg für das Jahr 2036 ist nun als Kunstwerk zu sehen.


Pressekontakt

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Cosima Jagow-Duda
Abteilungsleitung Presse und Marketing
Tel.: +49 931 870 93 150
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