Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Göppingen
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
ich durfte Sie seit gestern Abend hier auf dem Katholikentag in Würzburg wieder einmal begrüßen und begleiten. Bei diesem Podium spreche ich ungewöhnlicherweise am Schluss zu Ihnen, und das hat einen Grund: Sie sind heute zum letzten Mal in Ihrer Rolle als Bundespräsident auf einem Deutschen Katholikentag. Es gilt also heute, Sie bei uns zu verabschieden. In Ihrer Amtszeit sind Sie bei jedem Katholikentag, also in Münster, Stuttgart und Erfurt und beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt Gast bei uns gewesen, dafür sagen wir Ihnen ganz, ganz herzlich Danke!
Gerade das Leitwort dieses Katholikentags in Würzburg fasst die enge Verbindung zwischen Ihnen und uns zusammen: „Hab Mut, steh auf!“ – das haben Sie immer wieder Menschen im ganzen Land und insbesondere auch Christinnen und Christen zugerufen. Nicht zuletzt aus Ihrer eigenen christlichen Überzeugung heraus war es Ihnen ein wichtiges Anliegen, Menschen zur Mitgestaltung unserer Demokratie zu ermutigen, auch und gerade im Ehrenamt, über das Sie ja gerade hier mit den Gesprächspartnerinnen gesprochen haben.
Auch wenn es noch ein paar Monate dauert, bis Ihre Amtszeit endet, so möchte ich Ihnen vom Katholikentag aus schon jetzt alles Gute für die Lebensphase danach wünschen und mich mit einem kleinen symbolischen Geschenk verabschieden: mit einer Katholikentags-Tasse. Wir wünschen Ihnen, dass Sie Zeit und Muße finden, daraus mal einen Kaffee zu trinken und dabei auch an Ihre Besuche bei den Katholikentagen zurückzudenken.
Wir wünschen Ihnen, gemeinsam mit Ihrer Frau, alles Gute und Gottes Segen.
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