Projekt "BiodiverCity"

Der 100. Katholikentag stellte erstmals den Aspekt der Biodiversität in den Vordergrund: "BiodiverCity – Artenvielfalt in der Stadt" wandte sich hierzu speziell der Biodiversität im städtischen Raum zu.

In Kooperation mit dem Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. wurden an vier Leipziger Schulen und einem zentralen Ort in der Innenstadt von Leipzig verschiedene Installationen realisiert. Dazu gehörten ein Insektenhotel mit Wildblumenwiese, ein Hochbeet mit selbst gezogenem Gemüse, eine Kräuterspirale, Nistkästen für Vögel und/oder Fledermäuse, ein Steingarten, eine Bienenbox, eine Benjeshecke sowie ein mobiles Hochbeet mit biodiversen Pflanzen in Form der Zahl 100.

Zusätzlich zu einer Patenschaft für zwei Lindenbäume wurde in Kooperation mit dem katholischen Hilfswerk Misereor das Projekt "Internationale Biodiversitätsgärten und Kochaktion" angeboten, bei dem mit praktischer Veranschaulichung Perspektiven auf globale Ernährungsgewohnheiten aufgezeigt wurden.

Projekte bei früheren Katholikentagen

Ein Umweltprojekt gab es schon auf früheren Katholikentagen: So wurde 2014 in Regenburg ein ökologisches Dorf errichtet, 2012 in Mannheim die Ausstellung "Zukunftsfähig leben" organisiert.

Mit "BiodiverCity" geht es weiter

"Wir freuen uns, dass wir jetzt in Leipzig einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben und bedanken uns bei allen Partnern und der Stadt Leipzig", erklärte Geschäftsführer Martin Stauch bei der Verleihung des Leipziger-Agenda-Preises im Mai 2017. Das Projekt wurde ebenfalls bereits von der "UN-Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet und trägt nun für zwei Jahre den Titel "Ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt". Lesen Sie hier mehr dazu.

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