Mit der Kollekte alles richtig gemacht

Missionswerk der Franziskaner bedankt sich für die Spenden

Missionswerk der Franziskaner bedankt sich für die Spenden

Mit der Kollekte alles richtig gemacht

„Als ich die Bilder der Hilfe gesehen habe, wusste ich, dass wir alles richtig gemacht und dieses Projekt unterstützt haben“, freut sich Anne Hakenes, Vorsitzende des Trägervereins des 101. Deutschen Katholikentags.

Der Abschlussbericht eines der beiden Projekte, die der Katholikentag in Münster mit den Spenden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützt hatte (katholikentag.de berichtete), zeigt, was mit einem Teil der Spenden passiert ist. Diesen und den damit verbundenen Dank von Fr. Ibrahim OFM von Aleppo und der franziskanischen Organisation ATS (Assoziacione di Terra Sancta) leitete Wolfgang Spohn Haniel, Syrienreferent des Missionswerks der Franziskaner, zusammen mit einigen Fotos an die Verantwortlichen des 101. Deutschen Katholikentags, der vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfand, weiter. 

In seinem Bericht schreibt Haniel von 407 Lebensmittelpaketen für ebenso viele bedürftige Familien mit 1520 Menschen, die die Franziskaner vor Ort gepackt und verteilt haben. Zudem konnten von den Spenden 27 Wohnungen repariert werden. Dies verbessere zumindest ein Stück weit die Lebenssituation von hunderten von Familien und sichere das Überleben. Vor Ort habe die katholische Pfarrgemeinde in Aleppo, die von Franziskanern geleitet wird, die Hilfe organisiert.

Von dem hohen Spendenergebnis ist der Geschäftsführer des Katholikentags, Roland Vilsmaier, auch ein Jahr nach dem Großereignis beeindruckt: „Mit über 83.000 Euro kam eines der höchsten Kollektenergebnisse in der jüngeren Geschichte der Katholikentage zusammen.“  Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spendeten diese hohe Summe während der Gottesdienste des Katholikentags. Zu gleichen Teilen wurde das Geld an zwei Projekte übergeben, die Hilfe für die Betroffenen des Krieges in Syrien leisten. Eines der geförderten Projekte war die Missionszentrale der Franziskaner, die Familien im kriegszerstörten Aleppo unterstützt. 

„Ich habe mich sehr über diese Rückmeldung gefreut“, sagt Hakenes. „Nun wissen wir, was mit den Spenden passiert ist, die wir in den Gottesdiensten gesammelt haben.“ Das Leitwort des Katholikentags im vergangenen Jahr lautete Suche Frieden. Schon bei der Übergabe der Spendengelder sagte die Rechtsträgervorsitzende: „Es gibt vielleicht nur wenige Menschen auf der Welt, die diesen Frieden dringender suchen, als die Opfer des Krieges in Syrien.“ 

Auch wenn die Gewalt zum Glück weitgehend zu Ende ist, erinnerte Spohn Haniel in seiner Nachricht daran, dass Aleppo und andere Orte in Syrien weiterhin auf Unterstützung angewiesen sind. Der Bedarf sei derzeit leider immer noch gegeben. Gruppen, Institutionen oder Privatleute, die die Arbeit des Missionswerks der Franziskaner unterstützen wollen, könnten sich gerne an ihn wenden. Alle Informationen finden Sie unter www.mzf.org.

Diese Fotos, die Wolfgang Spohn Haniel uns mit dem Abschlussbericht zuschickte, zeigen die Arbeiten, die dank der Katholikentagskollekte in Aleppo durchgeführt werden konnten:
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