"Unglaubliche Gastfreundschaft" in Münster

Vor Ort

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"Unglaubliche Gastfreundschaft" in Münster

So schnell ging es noch nie: In knapp sieben Wochen hat der Katholikentag 4000 Gästebetten für die Teilnehmenden gefunden. "Das ist ein Rekord", so Katholikentagsgeschäftsführer Roland Vilsmaier.

"Wir haben es beim Katholikentag zumindest in den vergangenen Jahren noch nie erlebt, dass sich in so kurzer Zeit so viele Menschen gemeldet haben, die Teilnehmende des Katholikentags unterbringen", sagt Roland Vilsmaier weiter. "Herzlichen Dank an alle."

Die "Bett frei"-Kampagne, die um die Privatquartiere warb, wurde am 19. Januar von Regierungspräsidentin Dorothee Feller in Münster eröffnet – mehr dazu hier. Die Privatquartiere wurden in Münster und den Kreisen Coesfeld, Steinfurt und Warendorf gesucht. "Wir sind hier auf eine unglaubliche Gastfreundschaft gestoßen", so Vilsmaier. "Ich denke, das ist ein sehr gutes Vorzeichen für den Katholikentag in Münster."

"Nach allen bisher gemachten Erfahrungen reichen uns 4.000 Betten in Privatquartieren. Weil wir niemanden enttäuschen wollen, der sich vielleicht auf einen Gast freut, wir ihm aber keinen mehr vermitteln können, beenden wir jetzt die Suche", erklärt Uwe Röcher, der Leiter des Teilnehmerservice.

In der Geschäftsstelle des Katholikentags werden jetzt die Betten verteilt: Bis spätestens 27. April sollen alle, die eine Übernachtungsgelegenheit anbieten, Bescheid bekommen, wer zu ihnen kommen soll. "Auch hier gibt es eine Premiere", so Uwe Röcher: "Zum ersten Mal haben wir alle Gästebetten schon vor dem Schluss der Meldefrist zusammen."

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