Katholikentag museumswürdig

Erinnerungsstücke im Archiv

Ein Armband, ein Kreisel, ein Schlüsselanhänger, ein Aufnäher und eine Fahne, die während des Katholikentags am Prinzipalmarkt hing: Dies sowie Plakate und Flyer wandern jetzt ins Archiv des Stadtmuseums Münsters.

"Der Katholikentag war für die Stadt ein großes Ereignis, deshalb hatten wir angefragt, ob es nicht ein paar Erinnerungsstücke gibt, die wir für künftige Ausstellungen mit die Sammlung übernehmen können", so Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé. 

Die Gegenstände habe der Katholikentag gerne für das Stadtmuseum reserviert, so Anne Hakenes, Vorsitzende des Katholikentags-Trägervereins. Immerhin zeige die Anfrage, dass der Katholikentag eine durchaus historische Bedeutung für Münster hat. "Vielleicht werden meine Söhne und Enkel im Stadtmuseum bestaunen können, um was sich die Oma kümmerte", so Hakenes. 

Unter den Gegenständen ist auch eine 6 Meter lange und 1,70 breite Fahne. Sie ist eine von 30 Exemplaren, die während der fünf Tage im Mai am Prinzipalmarkt hingen. "Unsere Restauratorin schaut sich diese jetzt nochmal genau an und macht sie fertig für das Magazin", so Rommé. Schon im Archiv hingegen angekommen sind die Katholikentagsschals, die Prof. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, und Markus Lewe, Oberbürgermeister von Münster, während des Katholikentags getragen haben. 

Neben dem Stadtmuseum Münster hat auch das Deutsche Historische Museum in Berlin um Plakate und andere Gegenstände vom Katholikentag gebeten, die es im Hinblick auf mögliche künftige Ausstellungen archivieren will. 

Das Corporate Design des Katholikentags wurde von der Agentur Kopfkunst in Münster entworfen. Diese wurde dafür auch mit verschiedenen renommierten Design-Preisen, wie dem "Red Dot Award", ausgezeichnet. Für die Entwicklung der "Bett Frei"-Kampagne zur Suche nach Privatquartieren war Christopher Katzenberger, Gestalter beim Katholikentag, verantwortlich.

Foto: Katholikentag / Christopher Katzenberger

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