Europatag: Suche Frieden – Finde Europa

Programm

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Europatag: Suche Frieden – Finde Europa

Am Samstag des Katholikentags, 12. Mai, wird auch der "Europatag" stattfinden. Interessierte können mit politisch Verantwortlichen diskutieren und in vielen interaktiven Aktionen Europa hautnah entdecken.

Europa? Manche Menschen können das Wort nicht mehr hören. Der Kontinent Europa steht derzeit statt für ein friedliches Miteinander eher für Zerrissenheit und Streit und Missgunst.

"Europa hautnah erleben und mitdiskutieren, darum geht es beim Europatag. Wir laden ein, Europapolitik zu entdecken und auf Augenhöhe mit politisch Verantwortlichen zu debattieren", sagt Christian Moos, Generalsekretär der Europa-Union Deutschland. Der Bürgerverein, bei dem 17.000 Mitglieder aktiv sind, hat die Veranstaltung maßgeblich mit vorbereitet. 

Demokratie und Bürgerrechte, Migration und Freizügigkeit, Frieden und Verteidigung sowie Landwirtschaft, Klima, Umwelt seien die Themen, so Moos, zu denen sich viele interessante Gesprächspartnerinnen und -partner angesagt haben: unter anderem die Vizepräsidentin des Europa-Parlaments Evelyne Gebhardt, die Europaabgeordneten Elmar Brok, Sven Giegold, Rebecca Harms und David McAllister und auch Stimmen aus der deutschen Politik und der EU-Kommission.

Der Tag beginnt außerdem mit einem biblischen Impuls von Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zum Thema Europa.

Damit das alles aber nicht zu trocken wird, werden daneben eine Vielzahl von Aktionen und Spielen angeboten. Alles das findet im und um das Kongresszentrum MCC Halle Münsterland statt.

Der Weg zum Frieden kann nur über Europa gehen, ist Moos sicher: "'Suche Frieden' lautet das Leitwort des Katholikentages. 'Finde Europa' ist unsere Antwort darauf." Die großen Menschheitsthemen wie Sozialer Zusammenhalt, Bewahrung der Schöpfung, Gerechtigkeit in der Welt lassen sich nicht von einzelnen Ländern alleine lösen. "Aus diesem Grund setzen wir uns für Lösungen auf europäischer Ebene und eine gemeinsame europäische Stimme in der Weltpolitik ein."

Und was sagt er Menschen, die Europa eher als Belastung, denn als Chance verstehen? "Frei in der EU zu reisen, zu arbeiten, zu studieren oder ganz einfach zu leben erscheint uns selbstverständlich – aber wie lange noch? Populisten appellieren wieder an den nationalen Egoismus und setzen die Errungenschaften des vereinten Europas aufs Spiel", fürchtet Moos. Und ruft den Teilnehmenden des Katholikentags zu: "Bringen Sie sich ein! Wir sind gespannt auf Ihre Ideen."

Alle Veranstaltungen im Rahmen des Europatags finden Sie in der Programmübersicht unter www.katholikentag.de/europatag

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