Diskussion über Antisemitismus

Programm

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Diskussion über Antisemitismus

"Der Weiße Fleck" im Katholikentagsprogramm für Münster ist gefüllt: Veranstaltung mit Vizepräsident des Zentralrats der Juden und der Kölner Oberbürgermeisterin kommt neu ins Programm

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird beim Katholikentag in Münster auf dem Podium zum Thema "Keine Toleranz gegen Intoleranz! Gemeinsam gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit" mitwirken. Sie diskutiert dabei mit Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, dem Historiker und Antisemitismusforscher Wolfgang Benz, dem Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr, und Awa Yavari, pädagogische Fachkraft in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt.

Mit der Veranstaltung reagiert der Katholikentag auf die jüngsten gewalttätigen Übergriffe auf Menschen jüdischen Glaubens und die daraus folgende Antisemitismusdebatte in Deutschland. Es soll antisemitisches Denken in der deutschen Bevölkerung, wie auch eine antijüdische Grundhaltung in manchen muslimischen Kreisen thematisiert werden. Gleichzeitig ist beabsichtigt, auch Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit gegenüber Muslimen anzusprechen.

Die Veranstaltung "Der Weiße Fleck" ist immer der Ort im Programm, an dem der Katholikentag aktuelle Entwicklungen aufnimmt, die in Gesellschaft und Kirche gerade stark diskutiert werden. Sie findet am Freitag, 11. Mai, von 11.00 bis 12.30 Uhr im Hörsaalgebäude der WWU, EG, H1, Schlossplatz 46 statt. Ursprünglich war das Podium für den Samstag vorgesehen. Aus Rücksicht auf den jüdischen Mitwirkenden wurde es aber auf Freitag vorverlegt.

Weitere Infos unter katholikentag.de/fleck

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