BETT FREI – Katholikentag sucht Gästebetten

Vor Ort

Mit dem Aufruf "BETT FREI" sucht der Katholikentag ab sofort nach Privatquartieren für seine Gäste. Angesprochen sind alle Menschen in Münster sowie in den Landkreisen Coesfeld, Steinfurt und Warendorf.

Insgesamt 4.000 Schlafplätze bei Privatpersonen werden zusätzlich zu den Gemeinschaftsquartieren benötigt, um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer während Großveranstaltung vom 9. bis 13. Mai unterzubringen. Das Motiv der Kampagne, das vom Grafiker des Katholikentags Christopher Katzenberger erdacht wurde, zeigt eine für das Münsterland typische Klinkerwand, vor der der Hinweis "BETT FREI" leuchtet.

"Es wäre schön, wenn viele Menschen ein entsprechendes Zeichen geben und dem Katholikentag ein freies Gästebett melden", erklärt die Regierungspräsidentin von Münster, Dorothee Feller, bei der Vorstellung der Kampagne in der Bezirksregierung.

Werbung vor Ort

500 Ehrenamtliche aus 80 Pfarreien wenden sich in den kommenden Wochen an potentielle Gastgeberinnen und Gastgeber mit der Frage, ob bei ihnen ein "BETT FREI" sei. Sie werden auf öffentlichen Plätzen, nach Gottesdiensten oder bei Hausbesuchen um Schlafgelegenheiten werben. Auch auf Bussen, Bannern und im Internet wird das Motiv zu sehen sein. Zudem unterstützt die Bäcker-Gilde Münster die Suche mit insgesamt 120.000 Brötchentüten.

Zum Start der Kampagne appelliert Regierungspräsidentin Dorothee Feller an die Gastfreundschaft: "Öffnen Sie Ihre Türen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie werden sicher friedliche und fröhliche Tage mit ihnen erleben", wirbt sie.

Prominente Unterstützer

Anne Hakenes, die Vorsitzende des Trägervereins des Katholikentags, dankte neben den Ehrenamtlichen und der Bäcker-Gilde Münster auch den prominenten Fürsprechern, die die Suche nach Betten in und um Münster unterstützen: Mit dabei sind der Sänger Roland Kaiser und der Entertainer und Musiker Götz Alsmann. Die beiden Künstler, die in Münster wohnen, ermuntern ebenso wie die Regierungspräsidentin Dorothee Feller, der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe, der Bischof des Bistums Münster Felix Genn, der stellvertretende Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Münster Uwe Völkel sowie der Verleger Benedikt Hüffer die Menschen in der Region, den Gästen des Katholikentags Gastfreundschaft zu schenken. "'Zimmer frei?' – so viel Platz ist gar nicht nötig", sagt Götz Alsmann. "Ein Bett, ein Schlafsofa oder eine Couch reichen völlig aus."

Gastfreundschaft beim Katholikentag

"Unsere Gäste kommen teils von sehr weit her", erklärt Roland Vilsmaier, Geschäftsführer des Katholikentags. "Deshalb ist es gut, wenn sie bei der Friedenssuche Gastfreundschaft finden." Es haben sich schon viele gute Kontakte ergeben, so Vilsmaier: "Aus Übernachtungsgästen sind oftmals Freunde geworden."

Die Privatquartiere werden vor allem für ältere Menschen, Familien und Menschen mit Beeinträchtigung benötigt. Die Organisatoren stellen dabei sicher, dass nur vertrauenswürdige Gäste die Privatquartiere nutzen. Alle Gäste sind in der Geschäftsstelle des Katholikentags namentlich bekannt, registriert und versichert.

Wer eine Schlafgelegenheit zur Verfügung stellen möchte, kann sich online unter katholikentag.de/betten, per E-Mail an betten(at)katholikentag.de oder unter der Telefonnummer 0251.70 377 377 melden.

Bettenticker

Wie viele Gastgeberinnen und Gastgeber haben sich schon gemeldet, um Gastfreundschaft zu schenken? Das zeigt der Bettenticker des Katholikentags

Schenken Sie Gastfreundschaft! Wir freuen uns und sagen Danke!

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