Auszeichnung für Kinderstadt und zwei Sozialprojekte

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"Preis der Deutschen Katholikentage" geht nach Köln, Augsburg und Ibbenbüren. Insgesamt werden die Gewinner mit einem Preisgeld von 10.000 Euro aus der Stiftung "Lumen Gentium" bedacht.

"Wir freuen uns, diesen drei Initiativen aus dem Bereich der katholischen Verbände die Preise verleihen zu können", so ZdK-Präsident Prof. Thomas Sternberg. "Alle drei versinnbildlichen das Engagement der katholischen Laien für Kirche und Gesellschaft auf beispielhafte Weise."

Dem Projekt "KjG-Kinderstadt" des Diözesanverbandes der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) in Köln wurde der erste Preis beim "Preis der Deutschen Katholikentage" zuerkannt. Bei der Ferienaktion für Kinder können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fünf Tage lang in die verschiedenen Rollen und Berufe schlüpfen, die es in einer Stadt gibt. "Die Jury war besonders von der kreativen Methode beeindruckt, mit der Kinder für politische Inhalte begeistert werden. Auch das sehr gut durchdachte Konzept hat überzeugt", so die Begründung für den ersten Platz, der mit 5.000 Euro dotiert ist. 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Diözesanverband Augsburg belegt mit "HERZ ZEIGEN" den zweiten Preis und erhält 3.000 Euro Preisgeld. Es unterstützt Geflüchtete aber auch Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind. "Besonders der Aufruf zum christlichen Blick zurück auf Herzlichkeit und Mitgefühl und weg von Statistiken und Zahlen in der Flüchtlings-Diskussion hat die Jury für das Projekt begeistert."

Der "Sozialdienst katholischer Frauen“ (SkF) aus Ibbenbüren im Bistum Münster kann sich über den dritten Preis und 2.000 Euro für das Projekt "Altersarmut begegnen" freuen. Die Jury überzeugte die Zielsetzung des Projektes, die ältere, von Armut bedrohte oder betroffene Menschen in den Blick nehme. Das Projekt soll deshalb als ein vorbildliches Modell ausgezeichnet werden. 

Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro stammt aus der Stiftung "Lumen Gentium". Diese wurde vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ins Leben gerufen, das auch den Preis vergibt.

Der "Preis der Deutschen Katholikentage" (Aggiornamento-Preis) will beispielhafte Projekte honorieren und fördern. Während des Katholikentags in Münster wird der Preis vom Präsidenten des ZdK, Thomas Sternberg, bei einer Feierstunde verliehen. Das erstplatzierte Projekt bekommt neben dem Preisgeld auch eine Stele verliehen. Diese wurde in Münster vom Künstler Günter Malchow aus Münster gestaltet. Sie zeigt symbolisch zwei Positionen, die sich auf einem Forum treffen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen. Die Stele ist in den Stadtfarben von Münster gestaltet. 

Der Preis kann an ehrenamtliche freie kirchliche Initiativen, an Initiativen und Gremien in Kirchengemeinden, an Verbände, Werke und Gruppen, an Laienräte auf allen Ebenen oder kirchliche und karitative Einrichtungen vergeben werden. Er kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder des ZdK. Die Jury bewertete die Vorschläge nach den Kriterien Innovation, Modellcharakter, überdurchschnittliches Engagement, Originalität und Kreativität, Bezug zum Leitwort des Katholikentags und zu den Aufgaben des ZdK.

Weitere Informationen finden Sie unter www.katholikentag.de/preis. 

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