Syrische Flüchtlingskinder gestalten Friedensverträge

Bistum Münster

Ein zerbrochenes Gewehr über einer Weltkugel, Friedenstauben mit Olivenzweigen und die Begegnung vieler Menschen: Syrische Flüchtlingskinder haben ihren Wunsch nach Frieden in den Motiven ausgedrückt.

Vielleicht werden es die weitgereistesten "Friedensverträge" sein, die für den Katholikentag 2018 in Münster gestaltet worden sind: Eine Delegation der Caritas Libanon hat am 17. November ein knappes Dutzend ganz unterschiedlich gestalteter Bögen an den Vorsitzenden des Diözesancaritasverbands Münster, Domkapitular Josef Leenders, überreicht. Sie sollen beim Katholikentag, der vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfindet, präsentiert werden.

Zur Gestaltung der Friedensverträge nutzen die syrischen Flüchtlingskinder die Zeit in einem von der Caritas organisierten Sommerlager. Ihr Verlangen nach einem Ende des Bürgerkriegs in ihrer Heimat zeigen Motive wie ein zerbrochenes Gewehr über einer Weltkugel vereinter Nationen, Friedenstauben mit Olivenzweigen oder die Begegnung vieler Menschen.

Die Idee, die Caritas Libanon um einige Friedensverträge zu bitten, lag nahe: Das Bistum Münster hatte mit einer Spende im Jahr 2013 das "Schulprojekt Libanon" gestartet. Seitdem werden aus weiteren Zuwendungen die Schulgebühren syrischer Flüchtlingskinder für jeweils ein Jahr übernommen. Diese Hilfe ist in diesem Jahr als Patenprojekt der bundesweiten Solidaritätsaktion "Eine Million Sterne" von Caritas international ausgewählt worden. Im Zuge dessen sind drei Mitarbeiter der Caritas Libanon eine Woche durch Deutschland gereist und haben sich mit deutschen Kollegen ausgetauscht.

Foto: Harald Westbeld/Caritas Münster

Diese Seite teilen