Biblische Impulse des Katholikentags veröffentlicht

Leitwort

Die Bibelstellen stammen aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja und dem ersten Petrusbrief des Neuen Testaments. Sie schlagen den Bogen zum Leitwort "Suche Frieden". Auch Prominenten werden sie deuten.

Am Freitag und Samstag des Katholikentags ist diesen Impulsen eine exklusive Zeitschiene eingeräumt. Unter anderem haben der Entertainer und Mediziner Eckart von Hirschhausen und die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Katrin Göring-Eckardt zugesagt, sich in einer Veranstaltung den Bibeltexten zu widmen.

Wenn Sie sich schon jetzt auf den Katholikentag und die Programmpunkte der Biblischen Impulse vorbereiten wollen oder einfach nur an den Stellen interessiert sind, finden jetzt unter katholikentag.de/impulse zwei Auslegungen:

Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität in Bochum, zieht in seiner Auslegung zu 1 Petrus 3,8-16 eine Parallele von der Christenverfolgung in damaliger Zeit zu heute: "Die Diskriminierung, die sie um ihres Glaubens Willen erleiden, ist beklagenswertes Unrecht. Aber sie darf weder Aggressivität noch Sektierertum auslösen", liest er aus dem Text. Der Neutestamentler mahnt aber auch die eigene Kirche: Dass diese in Namen Jesu andere Menschen ihres Glaubens wegen verfolgt und dass sie sich in Konfessionskriegen zerfleischt habe, stehe in schreiendem Widerspruch zu dem, was die Heilige Schrift sage. 

Ulrich Berges, Professor für Altes Testament an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, schreibt über Jesaja 52, 1-12. So wie damals in der Zeit des Propheten brauche die Kirche heute "Trösterinnen und Tröster, Botinnen und Boten", ist sein Fazit. Es gebe diese engagierten Menschen, die die Zeichen der Zeit erkennen, in der Kirche durchaus. Sie machten die Kirche zu einem Ort gelebter Solidarität. 

Schauen Sie gerne vorbei auf katholikentag.de/impulse. Wenn das Programm veröffentlicht ist, finden Sie dort auch Hinweise zu den Veranstaltungen.

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