Fotoausstellung zum Katholikentagsleitwort

Bistum Münster

Bei der Foto-Wanderausstellung des Bistums Münster sprechen die unterschiedlichen Bedeutungsebenen des Wortes "Frieden", passend zum Leitwort des Katholikentags 2018.

Ein Mann hinter einer zerschossenen Glasscheibe, Hände, die sich halten, ein Post-it-Zettel auf dem steht "to do: Frieden" oder das imposante Wolkenspiel am Himmel über dem Meer.

In Kooperation mit der Zeitschrift fotoforum hatte das Bistum Münster bis Ende Juli bundesweit dazu aufgerufen, fotografische Ideen zum Katholikentagsleitwort "Suche Frieden" einzureichen. Mehr als 500 Fotografinnen und Fotografen hatten ihre Arbeiten eingesandt. Jede und jeder setzt sich darin individuell mit dem Leitwort des Katholikentags auseinander. Eine Jury hatte aus den 500 Werken die besten 30 ausgesucht, so dass sich dem Besucher der Ausstellung ein vielfältiges Gesamtbild präsentiert.

"Es geht um Frieden in und mit der Schöpfung, Frieden im politischen, gesellschaftlichen sowie privaten Bereich. Und nicht zuletzt um den Frieden mit Gott. Es gibt unzählige Wege zum Frieden", erklärte Dr. Klaus Winterkamp, Diözesanbeauftragter für den Katholikentag 2018 in Münster am vergangenen Sonntag bei der Eröffnung der Ausstellung am Flughafen Münster/Osnabrück.

Nach Aussagen des Sprechers der Jury des Fotowettbewerbs, Dr. Martin Feltes, interpretieren viele Arbeiten das Leitwort als Aufforderung, in einer Welt der Zerrissenheit und der Gewalt den Frieden zu suchen. Ebenso spiele die Dimension des Friedens als Sehnsuchtsmotiv eine Rolle. "In dieser Ausstellung begegnen wir dem besonderen Bild, das sich einer Oberflächlichkeit des Sehens entzieht. Das ist gerade in unserer medial geprägten Welt, die förmlich eine Flut an Bildern mit sich bringt, etwas Besonderes", so Feltes. Er lud die Gäste ein, sich in die Bilder ziehen zu lassen und Frieden in seinen unterschiedlichen Dimensionen zu erleben.

"Das Besondere ist auch die Präsentation der Exponate", ergänzte Martin Breutmann, Chefredakteur der Zeitschrift fotoforum. "Die Bilder werden nämlich nicht auf Fotopapier, sondern mit einem speziellen Druckverfahren auf Stoff wiedergegeben, so dass wir gestochen scharfe Bildmotive im Großformat ausstellen können." Daneben habe man vor allem auch auf Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit der eingesetzten Materialien geachtet. 

Das gelte auch für den die Ausstellung begleitenden Katalog, der auf 100-prozentigem Recyclingpapier gedruckt worden sei. Im Rahmen der Eröffnung wurden die besten zehn Fotografien prämiert, und daraus wiederum die besten drei: Jonas Beck aus Berlin, Rainer Döring aus Lünen, Detlef Hoffmann aus Potsdam, Andreas Hosse aus Landshut, Dieter Mendzigal aus Diekholzen, Franz Roth aus Weiterstadt, Josef Schafnitzel aus Mindelheim, Stefan Schulte aus Bissendorf und Perry Wunderlich aus Saalfeld/Saale (zwei Exponate).

Hier können Sie die Wanderausstellung besuchen:

Für etwa vier Wochen ist die Wanderausstellung im Terminal 1 des FMO zu sehen. Während des Katholikentags vom 9. bis 13. Mai 2018 werden die Fotografien im Foyer der Bezirksregierung Münster zu sehen sein. Bis dahin sind weitere Stationen der Ausstellung die Akademie Stapelfeld in Cloppenburg (November/Dezember 2017), die Kirchengemeinde Sankt Regina in Drensteinfurt (Januar 2018), das Gertrudenstift in Rheine (Januar 2018), das Forum Sankt Peter in Oldenburg (Februar 2018), die Kinderheilstätte in Nordkirchen (März 2018) und die Kirchengemeinde Sankt Mariä Himmelfahrt in Wesel (April 2018).

Foto: Kirche+Leben / Die Jury bei der Entscheidung über die Gewinner des Fotowettbewerbs.

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