Das Projekt Europa ist gefährdet

100 Tage, 100 Menschen

Im Interview mit 100tage100menschen.de findet Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, klare Worte.

Für den Präsidenten des Europäischen Parlaments steckt Europa in einer tiefen Krise. "Dieses großartige Projekt ist heute gefährdeter denn je", sagt Martin Schulz im Interview mit www.100tage100menschen.de. Die Mitgliedsstaaten seien "untereinander nicht solidarisch", nationale Egoismen bedrohten den Zusammenhalt, "zerstörerischen Kräfte" wollten die europäischen Errungenschaften zunichtemachen. "Wir müssen dagegen ankämpfen und uns dafür einsetzen, dass Europa weiter zusammenrückt", fordert der SPD-Politiker.
In diesem Zusammenhang sieht Schulz auch die Kirchen gefragt. "Die Werte der Toleranz, des Respekts, der Gleichheit, der Solidarität und des Friedens sind Teil unseres gemeinsamen Auftrages", betont der Parlamentspräsident. Deshalb findet er es auch "zeitgemäß", dass der 100. Katholikentag in Leipzig stattfindet und nicht in einer katholischen Hochburg: "Es ist gut, wenn die Kirche den Dialog mit denen sucht, die ihr nicht angehören. Wenn wir nicht miteinander reden würden, würden wir ja aneinander vorbeileben."

Das komplette Interview mit Martin Schulz lesen Sie auf www.100tage100menschen.de.

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