Engagieren statt wegducken

100 Tage, 100 Menschen

Der Glaube und die Politik bestimmen das Leben des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig. Über seine Erfahrungen mit kirchlichen Großveranstaltungen und seine Erwartungen sprach er mit 100tage100menschen.de.

Zwei Säulen bestimmen das Leben von Martin Dulig: der Glaube und die Politik. "Darüber liegt als Dach die Familie", sagt der sächsische Wirtschaftsminister im Gespräch mit www.100tage100menschen.de, der Storytelling-Website des 100. Katholikentags. Schon als Jugendlicher, zu DDR-Zeiten, war Dulig in der Kirche, in der "Jungen Gemeinde" aktiv. Dort erlebte er erstmals, wie gewinnbringend es sein kann, wenn Entscheidungen in einem demokratischen Prozess gefällt werden.
Der Impuls, sich auch politisch zu engagieren, kam während der Friedlichen Revolution 1989. Bei einer Demonstration wurde sein ältester Bruder verhaftet. "Da war mir klar: Ich muss mich engagieren, aktiv werden", erzählt der SPD-Politiker.
Beides – den Glauben und das gesellschaftliche Engagement – hat Dulig auch an seine sechs Kinder weitergegeben. "Sich zu engagieren statt sich wegzuducken, diese Botschaft war mir immer wichtig", betont der 41-Jährige.

Das komplette Porträt von Martin Dulig lesen Sie auf www.100tage100menschen.de.

Auf dem Katholikentag können Sie Martin Dulig am Donnerstag um 16:30 Uhr auf dem Podium „Zwischen Schöpfung und Erschöpfung – Wie viel Zeit braucht Familie?“ erleben.

Martin Dulig zum Leitwort „Seht, da ist der Mensch“.

Foto: Goetz Schleser

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