Katholikentag vollbrachte „außergewöhnliche Leistungen“

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Der Katholikentag 2016 in Leipzig wurde wieder ausgezeichnet: Er kam beim Leipziger Tourismuspreis auf den zweiten Platz. Der Vorsitzende des Trägervereins Harald Langenfeld nahm die Ehrung entgegen.

Am Schluss musste sich der 100. Katholikentag nur König Fußball geschlagen geben: Das Großereignis kam nach RasenBall Leipzig auf den zweiten Platz beim Leipziger Tourismuspreis in der Kategorie „Unternehmen/Institutionen“. Um überhaupt für den Preis nominiert zu werden, muss man „außergewöhnliche Leistungen“ vollbracht haben, die „den Tourismus in Leipzig und der Region vorangebracht und eine hohe Medienwirkung erzielt haben“, so die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH. Das sah die Jury, die mit fünf Stadträten sowie zehn Marketingfachleuten aus Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft besetzt war, beim Katholikentag als gegeben.

Volker Bremer, der Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, betonte dann auch, dass viele Gäste durch den Katholikentag zum ersten Mal nach Leipzig gekommen sind. So besuchten im Mai 2016 mehr als 40.000 Menschen das Ereignis, das unter dem Leitwort „Seht, da ist der Mensch“ stand. Durch eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sei die Stadt auch in allen wichtigen Medien vertreten gewesen. 

Leipziger zeigten sich "weltoffen, freundlich, tolerant"

Harald Langenfeld, der Vorsitzende des Trägervereins des Katholikentags, nahm den Preis entgegen. Es sei mutig gewesen, in eine Stadt zu gehen, die solch einen geringen Anteil von Christen aufweist, sagte er. Schließlich sind in Leipzig nur etwa vier Prozent der Bevölkerung katholisch, insgesamt ist ein Fünftel konfessionell gebunden. Trotzdem sei der Katholikentag eine „wunderbare Veranstaltung“ geworden, die auch der Stadt einen guten finanziellen Rückfluss beschert habe. 

Den Ausrichtern vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und dem gastgebenden Bistum Dresden-Meißen sei wichtig gewesen zu zeigen, dass der Katholikentag ein ökumenisches Glaubensfest ist, das einen Dialog zwischen Glaubenden und Nichtglaubenden ermöglicht. Man wollte auch die Menschen in Leipzig ansprechen. „Sie haben sich weltoffen, freundlich und tolerant gezeigt“, sagte Langenfeld. 

Der undotierte Leipziger Tourismuspreis wird jährlich in den zwei Kategorien „Institutionen und Unternehmen“ und „Personen“ vergeben. Auf den dritten Platz kam der Kanupark Markkleeberg. Als Personen, die sich um den Tourismus in Leipzig verdient gemacht hatten, wurden Opernintendant Prof. Ulf Schirmer, Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr, Direktor der Klinik für Herzchirurgie im Herzzentrum Leipzig, und André Kaldenhoff, Bereichsleiter des Congress Center Leipzig, geehrt. 

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