Katholikentage unter der Lupe

Jubiläum

Ein Historisches Symposium beleuchtete am 23. April die Geschichte der Katholikentage von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.

Mit einem fulminanten Vortrag des ehemaligen ZdK-Präsidenten und früheren bayerischen Kultusministers Hans Maier ging am 23. April das Historische Symposium „Profil und Prägung. Geschichtliche Perspektiven auf 100 deutsche Katholikentage“ zu Ende.

In vier Sektionen hatten zuvor acht junge Wissenschaftler die Geschichte der Katholikentage und ihr spannungsgeladenes Verhältnis zu Staat, Gesellschaft, Kultur und öffentlicher Präsenz erkundet. Durchweg fundiert und dennoch sehr kurzweilig entwarfen die Referenten ein eindrucksvolles Bild vom vielfältigen Gestaltwandel des Katholizismus während der letzten zwei Jahrhunderte. Die Perspektiven, die sich dadurch auch auf Problemstellungen der Gegenwart eröffneten, sorgten für angeregte Diskussionen unter den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums.

Hans Maier, seit 1952 in Berlin selbst Teilnehmer von Katholikentagen, spannte zum Abschluss den großen Bogen der Katholikentagsgeschichte von 1848 bis zum 100. Jubiläum in diesem Jahr2016. Er hob besonders die geschichtliche Bedeutung heraus, die der eigenständigen katholischen Laienbewegung für den Dialog in Gesellschaft und Kirche bis heute zukommt.

Veranstalter des Symposiums sind das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und die Kommission für Zeitgeschichte.

Eine Veröffentlichung der Tagungsbeiträge ist für Anfang 2017 vorgesehen.
Hier finden Sie das detaillierte Tagungsprogramm.

Gehen Sie auf Zeitreise und erfahren Sie in unserem Zeitstrahl Spannendes über die 100 Deutschen Katholikentage.

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