Themenbereich 2: Kirche, Theologie, Religionen

In "Themenbereich 2" sind die Veranstaltungen zusammengefasst, die kirchlichen, theologischen und ökumenischen Fragestellungen sowie dem Dialog der Religionen zuzuordnen sind. Hier sind auch der christlich-jüdische und der christlich-islamische Dialog zu finden.

Die Großen Podien greifen relevante und aktuelle Themen aus den genannten thematischen Bereichen auf und thematisieren verschiedene Aspekte der Friedenssuche aus unterschiedlichen Perspektiven. 

Durchgehende Angebote aller Programmbereiche des Themenbereichs 2 – Kinderbetreuungsangebote, Ruhezonen, Cafés und Begegnungsorte sowie Ausstellungen – finden an unterschiedlichen Veranstaltungsorten in der Münsteraner Innenstadt statt.

Kirche und Theologie

Alle Podien, Werkstätten und Führungen in diesem Bereich sind dem kirchlich-pastoralen oder theologischen Themenkreis zugeordnet. Auch alle Podien mit einer biblischen oder spirituellen Thematik sind hier aufgeführt.

Das Hauptthema bilden verschiedene Aspekte der Friedenssuche, die für die Kirche, auch als Weltkirche, relevant sind. Die persönliche Dimension der Friedenssuche kommt hinzu. Friedensdefizite, die sich beispielsweise in Gewalt, Unversöhnlichkeit oder Ungerechtigkeit zeigen, werden nicht ausgeblendet. Nur durch Veränderung ist der Balanceakt des Friedens immer wieder zu schaffen. Dies gilt auch für die Kirche selbst, die sich reformieren muss, wenn sie in ihrer Zeit überzeugend wirken möchte.

Als Akteure mit gesellschaftsveränderndem Potential kommen Christinnen und Christen mit unterschiedlichen aktuellen Themen in den Blick. Außer der Friedenssuche als Hauptthema bilden pastorale Veränderungen deshalb einen wichtigen Kontrapunkt in diesem Programmbereich. 

Ökumene

"Suche Frieden" – dieses Leitwort hätte für einen Katholikentag in der Stadt des Westfälischen Friedens nicht besser gewählt werden können. Es erinnert schmerzlich an die gewaltsamen konfessionellen Auseinandersetzungen des 30-jährigen Krieges und zugleich an das Bemühen um Überwindung des Streites der Konfessionen.

Der "Themenbereich Ökumene" will den Auftrag der Christinnen und Christen zur Suche nach der "Einheit in versöhnter Verschiedenheit" wachhalten. Dabei soll auch der Täufergeschichte Münsters gedacht werden – zur "Heilung der Erinnerungen" zwischen den "großen" Kirchen und täuferischen Freikirchen.

Alle christlichen Kirchen haben eine gemeinsame Friedensverantwortung. Deshalb werden auch im Zentralen Ökumenischen Gottesdienst am Freitagabend Buße, Dank und die Bitte um Versöhnung vor Gott gebracht werden. Gemeinsam sind wir gesandt, Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen.

Dialog der Religionen

Unterschiedliche Kulturen und Religionen kennenlernen, im interreligiösen Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Religionen einander besser kennenzulernen und offene Fragen zu klären – Dazu laden die Veranstaltungen im "Dialog der Religionen" ein.

Auf Podien, in Werkstätten, bei Ausstellungen und Führungen werden die gemeinsame Verantwortung im Zusammenleben und die damit verbundenen Herausforderungen ebenso thematisiert wie die Fragen nach Theologie, Ethik und Alltagsleben. 

Drei Moscheen und die Synagoge in Münster öffnen ihre Türen für Interessierte und geben Einblick in ihre Geschichte und ihren Alltag. Ein Höhepunkt im Bereich "Dialog der Religionen" ist die christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier am Donnerstagabend.

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