Papst ruft zur Hilfe für Flüchtlinge auf

Papst ruft zur Hilfe für Flüchtlinge auf

Papst/Katholikentag

Papst Franziskus hat zu mehr Verständnis für Flüchtlinge aufgerufen. Menschen, die wegen Krieg und Gewalt zur Flucht gezwungen seien, "klopfen bei uns an mit der Bitte um Hilfe und Aufnahme. In ihren Augen sehen wir die Sehnsucht nach Frieden“, erklärte der Papst in seiner am Mittwoch in Münster veröffentlichten Botschaft zum Auftakt des 101. Deutschen Katholikentages.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche würdigte das Motto des Katholikentags. Es sei "ein Imperativ und ein brandaktueller Hilferuf“, betonte der Papst. Es gebe derzeit kein wichtigeres Thema in der öffentlichen Debatte über Religion "als das Problem von Fanatismus und Gewaltbereitschaft". Überall dort, wo der Mensch nicht als Gabe Gottes angenommen werde, trete "Unfriede, Missgunst und Hass" zutage. 

Franziskus wünschte den Teilnehmern, dass "der Katholikentag ein großes Fest des Glaubens wird und ein weit sichtbares Zeichen für den Frieden". Er freue sich, dass so viele Teilnehmer in die westfälische Stadt gekommen seien. "Eure Teilnahme ist ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr euch das Leitwort dieses Katholikentags ‚Suche Frieden‘ am Herzen liegt."

Die Botschaft des Papstes wurde vom Apostolischen Nuntius in Deutschland, Nikola Eterovic, verlesen.

 

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