Münster wartet auf die Eröffnung und freut sich auf die Prominenz

Münster wartet auf die Eröffnung und freut sich auf die Prominenz

Eröffnung/Buntes

Jetzt geht es wirklich los. Münster stellt sich auf den Beginn des 101. Deutschen Katholikentags ein. Bereits Stunden vor der Eröffnung sammelten sich die ersten Pfadfindergruppen auf dem Domplatz. Sicherheitspersonal mit schwarzen Anzügen bewacht die Eingänge für die Ehrengäste vor der Tribüne.

Die besten Plätze haben sich schon um halb drei David (11) und Philipp (10) gesichert. Die beiden Pfadfinder aus Münster gehören zu den Hauptpersonen bei der Eröffnung: Sie werden das Friedenslicht überbringen und entzünden. Dabei sind sie inzwischen schon halbe Medienprofis: Für einen Vorabbericht waren sie schon im WDR-Fernsehen zu sehen, gleich müssen sie noch einen Interviewtermin bei Domradio absolvieren. „Wir sind ganz schön aufgeregt“, meint David. „Aber wir freuen uns sehr!“

Kurz vor der Eröffnung spielen dann noch eine Band und zwei Chöre den von allen Seiten herbeiströmenden Menschen mit ihren türkisfarbenen Tüchern auf Die Stimmung ist gelöst, auch die anwesenden Polizisten sind noch entspannt und schauen dem Treiben zu. Sie halten sich dezent zurück und helfen so  manchem Besucher, der nach dem Weg fragt. Gegen halb fünf kommen dann die ersten Ehrengäste, dann folgt um kurz nach fünf Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Er kommt direkt aus dem Rathaus, wo er den Friedenssaal besucht. Daniel und Philipp sind konzentriert, gleich geht es los.

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