Vorbericht Frieden off church

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Vorbericht Frieden off church

Seelsorge/Buntes

Bereits vor zwei Jahren in Leipzig beim Katholikentag gab es das Projekt "off church": "Kirchliches" soll außerhalb von Kirchenmauern stattfinden. Mitten in der Münsteraner City soll es trotz der vielen Gotteshäuser auch diesmal wieder "off church"- Aktionen geben. In der Stadt des Westfälischen Friedens sind sie unter das Motto "#Frieden - Off Church 2.0" gestellt.

Teilnehmer sollen die Möglichkeit bekommen, sich im Zentrum Münsters Orten des Friedens und Unfriedens zu nähern. Im Programmheft heißt es dazu, dass die unterschiedlichen Stationen zur Auseinandersetzung mit dem Leitwort "Suche Frieden" einladen.

Konkret gibt es sechs Stationen, die jeweils mit einem Hashtag versehen sind: Am Lambertikirchplatz können Teilnehmer unter #Du mit anderen in einen Ring treten und schauen, ob und wie sich Respekt durch Berührung herstellen lässt. Am Prinzipalmarkt können Interessierte unter #Frieden ihre ganz persönliche Twitter-Botschaft hinterlassen - wie immer bei diesem sozialen Netz in höchstens 140 Zeichen.

In der Ludgeristraße ist man in einer Zelle nur mit sich selbst konfrontiert: #Ich heißt diese Station deshalb. Es soll - so die Veranstalter - "ein kleiner Ort des Friedens mitten im Trubel" sein. Ein "unmoralisches Angebot" gibt es dagegen laut Programmheft am Aegidiikirchplatz. Unter #Spiel soll der Besucher erfahren, ob er "den Krieger in sich" im Zaum halten kann.

Auch zum Thema Flucht gibt es eine Station: Auf dem Domplatz wird der Besucher unter #Weg gefragt, was er selbst alles zurücklassen würde, wenn er fliehen müsste. Dagegen geht es in der Stubengasse um das #Wir. Der Besucher kann hier keinen Post mit anderen teilen, dafür Zeit und Zuwendung.

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