Katholikentag und missio sammeln ausgediente Handys

Katholikentag und missio sammeln ausgediente Handys

Hilfsorganisationen/Umwelt/Kirche

Der Deutsche Katholikentag und das katholische Missionswerk missio aus Aachen rufen zum Handy-Recycling auf. Aus den alten Handys werden Rohstoffe wiedergewonnen – und das für einen guten Zweck.

Die Besucher des Katholikentags vom 9. bis 13. Mai in Münster sollen dort ihre nicht mehr gebrauchten Handys abgeben, erklärte missio im Vorfeld des Treffens. "Handy-Recycling schont die Umwelt, und so werden wir als Christen auch unserer Verantwortung für die Schöpfung gerecht", sagte Präsident Klaus Krämer. Aus alten Handys würden wertvolle Rohstoffe wie Gold wiedergewonnen und nicht recycelbare Stoffe fachgerecht entsorgt.

Schätzungen zufolge lägen in Deutschland mehr als 100 Millionen ausgediente Handys ungenutzt in den Schubladen, so das Missionswerk. Neben dem Nutzen für die Umwelt helfe die Handyspende Menschen in der Demokratischen Republik Kongo: Für jedes wiederverwertete Handy erhält das Missionswerk demnach von der Firma Mobile-Box, die sich um das Recycling kümmert, einen Anteil des Erlöses für Hilfsprojekte, die Familien in Not unterstützen.

Die Zivilbevölkerung in dem Land leide besonders unter dem Krieg um Rohstoffe wie Coltan oder Gold, die für die Handyproduktion gebraucht würden. Die Handyspender würden ebenfalls entlastet, so missio. Sie brauchten sich nicht selbst um eine fachgerechte Entsorgung zu kümmern und schafften zugleich bequem Platz.

Die Abgabe ist an den vier Servicepunkten des Katholikentags, am missio-Truck und am missio-Stand möglich.

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