Polizei grüßt Katholikentagsteilnehmer auf Twitter

Polizei grüßt Katholikentagsteilnehmer auf Twitter

Katholikentag/Polizei

Kurz vor dem Auftakt des 100. Deutschen Katholikentags startet die Polizei in Leipzig eine Charme-Offensive. Per Twitter wünschte die Bundespolizeidirektion Pirna den Teilnehmern einen "ruhigen und informatorischen Katholikentag". Auch die Polizei Sachsen ist mit zwei Beamten auf Twitter im Einsatz: "Habt Ihr Fragen zum Polizeieinsatz auf dem Katholikentag?", fragen die im sozialen Netzwerk aktiven Beamten. "Wir sind für Euch da."

Ein Twitterer will es auch gleich genau wissen: "Werden Polizisten scharfe Waffen tragen? Wenn ja, dürfen sie diese auch nutzen?" fragt er. "Ist Ihre Frage tatsächlich, ob Polizeibeamte eine Dienstwaffe tragen?", kommt die etwas pampige Antwort. "Polizeibeamte tragen eine Dienstwaffe."

Auch in der Leipziger Innenstadt sind die Vorarbeiten für das Christentreffen nicht zu übersehen. Die weißen Pagodenzelte, die als Anlauf- und Informationspunkte dienen sollen, wurden eingerichtet. Überall wurden Banner aufgehängt, kleine Bühnen und Aktionsflächen entstanden. Mehr als 2.000 Helfer sind aktiv. Am Bahnhof sind die Ankommenden mit ihren grünen Katholikentagstüchern nicht zu übersehen. 

Die Leipziger Forschungsgruppe "Durchgezählt" - bekannt durch ihre Zählungen der Legida-Demonstranten - hat auf dem Markt blaue Kreise auf den Boden gemalt, um anhand der Personen, die während der Veranstaltung innerhalb dieser Kreise gezählt werden, Rückschlüsse auf die Gesamtbesucherzahl vor der Hauptbühne schließen zu können. Hier soll das Treffen am Abend mit einem Fest und einem Bühnenprogramm eröffnet werden, bei dem auch der Papst höchstpersönlich zu Wort kommen wird - per Videobotschaft.

cas/baj

 

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