Bundespräsident Gauck betont Religionsfreiheit

Bundespräsident Gauck betont Religionsfreiheit

Katholikentag/Medien/Bundespräsident

Vor dem Auftakt des 100. Deutschen Katholikentags in Leipzig hat Bundespräsident Joachim Gauck die Bedeutung der Religionsfreiheit unterstrichen. Diese unterliege als Grundrecht besonderem staatlichen Schutz, sagte er in einem Gespräch mit der am Mittwoch erschienenen Katholikentagsausgabe der Kirchenzeitung "Tag des Herrn". "Unser säkularer Staat ist verpflichtet, die Freiheit, eine Religion oder Weltanschauung zu haben, aber auch diese abzulehnen, zu schützen." Damit hätten alle Menschen in Deutschland einen "staatlich garantierten Freiraum", ihrer Glaubensüberzeugung Ausdruck zu verleihen.

Der Bundespräsident begrüßte es in dem Gespräch, dass Staat und Religion in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung voneinander getrennt seien. "Unsere Gesellschaft und unser Miteinander werden aber natürlich auch von den verschiedenen Religionen, den Kirchen und Religionsgemeinschaften geprägt." Der Katholikentag wird am Abend eröffnet. Dabei wird auch Gauck zu den Teilnehmern sprechen. Zu dem Treffen, das bis Sonntag dauert, werden bis zu 60.000 Gäste erwartet.

buc/baj

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