Zur Person: Der neue Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers

Katholikentag/Leute

Er ist mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken der Gastgeber des 100. Deutschen Katholikentages. Doch der künftige Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers wird seine Diözese auf dem Christentreffen noch nicht vertreten. Erst Anfang Mai ernannte Papst Franziskus den bisherigen Münsteraner Weihbischof zum neuen Bischof des Bistums Dresden-Meißen. Die Amtseinführung wird es Ende August geben.

"Er ist bei den drei Veranstaltungen dabei, die er schon als Münsteraner Weihbischof zugesagt hat, möchte aber darüber hinaus seine neue Rolle noch nicht wahrnehmen, da er sein Amt noch nicht offiziell angetreten hat", erklärte Katholikentagssprecher Theodor Bolzenius im Vorfeld. Diözesanadministrator Andreas Kutschke werde weiterhin das gastgebende Bistum Dresden-Meißen vertreten. Kutschke leitet die Diözese übergangsweise.

Timmerevers (63) war seit 2001 Bischöflicher Offizial für den Offizialatsbezirk Oldenburg mit Sitz in Vechta und einer von fünf Weihbischöfen des Bistums Münster. Er gehört seit vielen Jahren der geistlichen Fokolare-Bewegung an.

Timmerevers wurde 1952 in Garrel-Nikolausdorf geboren. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Münster und Freiburg wurde er 1980 zum Priester geweiht. Stationen führten ihn als Subregens an das Collegium Borromaeum in Münster und als Pfarrer nach Visbek.

Der 63-Jährige folgt in Dresden Heiner Koch nach, der im September 2015 als Erzbischof nach Berlin gegangen war.

cas/baj

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