Erstmals nicht genug Privatquartiere

Katholikentag/Übernachtungen

Für den 100. Katholikentag in Leipzig haben die Organisatoren erstmals in der Geschichte des Christentreffens nicht genug Privatquartiere gefunden. Der Pressesprecher des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Theodor Bolzenius, sagte, es fehlten Schlafmöglichkeiten für 800 Menschen.

Die Veranstalter hatten unter dem Motto "Gast sucht Rast" 4.000 Betten in und um Leipzig gesucht. Den 800 Teilnehmern, die nicht privat untergebracht werden können, wurden Schlafplätze in einer leerstehenden Asylunterkunft angeboten. Weniger als zehn betroffene Personen lehnten das ab und sagten ab. Die Leichtbauhallen waren in den vergangenen Monaten vom Freistaat Sachsen hergerichtet, wegen der sinkenden Flüchtlingszahlen aber noch nicht belegt worden. Auch etwa 35 Leipziger
Schulen werden als Gemeinschaftsunterkünfte genutzt. Insgesamt sind 7.000 Katholikentagsteilnehmer in Gemeinschaftsquartieren untergebracht.

Zu dem katholischen Großevent vom 25. bis 29. Mai haben sich mehr als 30.000 Dauerteilnehmer angemeldet. Pro Tag werden zusätzlich 5.000 bis 10.000 Tagesgäste erwartet.

cas/baj

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