Stuttgart

Stuttgart

Katholikentag 2022 in Stuttgart

Stuttgart - eine Stadt mit Übung in kirchlichen Großveranstaltungen

Die internationale Großstadt am Neckar hat viel für Besucherinnen und Besucher zu bieten

Stuttgart ist ein guter Ort für kirchliche Großveranstaltungen. Das hat die baden-württembergische Landeshauptstadt zuletzt beim Evangelischen Kirchentag im Jahr 2015 bewiesen. Damals war die Stadt erfüllt von Menschen, gesellschaftlichen und politischen Diskussionen, von Musik, Kultur, Gebet und Gesang. Der Katholikentag im Mai 2022 wird auf eine offene und internationale Stadtgesellschaft, auf schöne Orte und auf schwäbische Gastfreundschaft treffen.

Auch wenn Stuttgart noch immer mit seinem Ruf als schwäbisch-bieder und schwäbisch-schaffig hadert, wer hinschaut, sieht: Die Stadt am Neckar hat viel zu bieten. Schwäbisch-bieder ist sie schon deshalb nicht, weil von den mehr als 600 000 Einwohnerinnen und Einwohnern gut 45 Prozent Migrationshintergrund haben, was Stuttgart zu einer internationalen Stadt macht. Wirtschaftlich profitiert die baden-württembergische Landeshauptstadt von der Autoindustrie und ihren Zulieferern und damit von großen Arbeitgebern wie beispielsweise Daimler, Porsche, Bosch oder Mahle.

Opernhaus des Jahres und Besuchermagnet Mercedes-Benz-Museum

Auch kulturell muss sich Stuttgart nicht verstecken. Die Oper ist bereits sechs Mal zum Opernhaus des Jahres gewählt worden. Wer mehr Kultur sucht, findet neben dem renommierten Stuttgarter Staatstheater Theater und Konzerte in den Wagenhallen, dem Theaterhaus, vielen kleineren Theatern und Kulturstätten. Und dann sind da noch zahlreiche Museen, allen voran das von Ben van Berkel gebaute Mercedes-Benz-Museum, das mit seinen Oldtimern und seiner Automobilgeschichte Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt anzieht. Staatsgalerie, Kunstmuseum, das Lindenmuseum als angesehenes Völkerkundemuseum, das Haus der Geschichte – an musealen Anziehungspunkten fehlt es nicht. Wer lieber im Freien flaniert, kann in der Wilhelma, dem Zoo, der zugleich ein botanischer Garten mit sehenswerten maurischen Gewächshäusern ist, entspannte Nachmittage verbringen. Zum Stadtbild gehören aber auch die ausgedehnten Weinberge entlang des Neckars und natürlich der Fernsehturm in Degerlocher Höhenlage.

Die Proteste gegen Stuttgart 21 haben Stuttgart viele Schlagzeilen gebracht 

Auch an medialer Aufmerksamkeit für die Stadt am Neckar hat es in den vergangenen Jahren nicht gefehlt. Die jahrelangen Proteste gegen und die schwierigen politischen Diskussionen rund um das Bahnprojekt Stuttgart 21 haben Stuttgart zu einem Sinnbild für eine Stadt mit Protestkultur gemacht. Daraus erwachsen ist im politischen Bereich ein Mehr an Bürgerbeteiligung auf Landes- aber auch auf kommunaler Ebene. Schlagzeilen gebracht hat der Stadt mit der Kessellage auch die Feinstaubmessanlage am Neckartor. Dort waren über Jahre regelmäßig die bundesweit höchsten Feinstaubwerte gemessen worden -  bevor Maßnahmen ergriffen wurden. Zuletzt waren es die Querdenker-Demonstrationen, die in Stuttgart ihren Anfang nahmen, die die Landeshauptstadt ins mediale Rampenlicht rückten.

Kirche in Stuttgart ist so international wie die Stadt

Mittendrin hat die Katholische Kirche in Stuttgart ihren Platz in einer zunehmend säkularen Großstadt. Katholischer Stadtdekan von Stuttgart ist seit 2011 Monsignore Christian Hermes, der zugleich auch Dompfarrer von St. Eberhard ist. Historisch betrachtet ist Stuttgart eine zutiefst evangelische Stadt, inzwischen aber haben sich die Mitgliederzahlen der katholischen (ca.133 000 Mitglieder) und der evangelischen Kirche (etwa 141 000 Mitglieder) stark angenähert. Wie in anderen Großstädten auch wächst der Anteil der Muslime und der Angehörigen anderer Religionen und Religionsgemeinschaften. Bürgerumfragen der Stadt aber zeigen, dass sich noch immer drei Viertel der Stuttgarter als religiös bezeichnen und dass viele Menschen nach spirituellen Erfahrungen suchen. Diesem Bedürfnis trägt die Katholische Kirche in Stuttgart seit Dezember 2019 mit dem Spirituellen Zentrum station s im Stuttgarter Westen Rechnung, das vielfältige spirituelle Angebote macht.

Das Haus der Katholischen Kirche ist das Schaufenster mitten in der Stadt

Mitten in der City gelegen ist das Haus der Katholischen Kirche, das schon aufgrund seiner Lage in der zentralen Stuttgarter Einkaufsstraße und unmittelbar neben dem Schlossplatz, das Schaufenster der katholischen Kirche in Stuttgart darstellt. Dort können Besucherinnen und Besucher einfach nur einen Kaffee trinken, eine Bildungs- oder Kulturveranstaltung besuchen oder sich über kirchliche Einrichtungen informieren. Die unmittelbar an das Haus der katholischen Kirche angrenzende Domkirche St. Eberhard ist mit rund 130.000 Gottesdienstbesuchern im Jahr die meistfrequentierte Kirche der Diözese, die Menschen nicht nur aus Stuttgart und der Region anzieht. Weitere wichtige Einrichtungen der Katholischen Kirche in Stuttgart sind das Hospiz St. Martin in Degerloch, die Domsingschule und das Jugendpastorale Zentrum YouCh im Stuttgarter Osten, die katholische Sozialstation sowie die 65 Kitas in der Stadt.

Beteiligung wird in der Großstadtkirche gelebt

Wie die Landeshauptstadt insgesamt so ist auch die katholische Kirche international, rund 50 Prozent der Stuttgarter Katholikinnen und Katholiken haben einen Migrationshintergrund. Einen wichtigen Platz in der Stadtkirche nehmen denn auch die 18 muttersprachlichen Gemeinden ein, die wie die 42 Ortsgemeinden kirchliches Leben möglich machen. Organisiert sind die Ortsgemeinden und die muttersprachlichen Gemeinden in zwölf Gesamtkirchengemeinden. Beteiligung wird auch in der katholischen Kirche gelebt. Das Parlament der Stuttgarter Kirche ist der Stadtdekanatsrat, der auch über den kirchlichen Haushalt entscheidet.  

Weitere Informationen zur Katholischen Kirche in Stuttgart finden Sie auf der Homepage www.kath-kirche-stuttgart.de und unter Aktuelles.

Informationen zur Stadt Stuttgart sind zu finden auf deren Homepage www.stuttgart.de

Stuttgart-Quiz

Jetzt mitraten

Papamobil steht in Stuttgart

Weiter

Programm des Katholikentags

Mitgestalten

 

 

 

 

Haben Sie Fragen?

Wir helfen Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an:

Katholikentagsbüro der Diözese: 
Telefon: +49711674471550
E-Mail: katholikentag(at)drs.de

keyboard_arrow_up