Frieden muss das letzte Wort haben

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Veranstalter ziehen rundum positive Bilanz des 101. Deutschen Katholikentags in Münster.

Eine rundum positive Bilanz des 101. Deutschen Katholikentags haben die Veranstalter gezogen. Das Thema "Suche Frieden" sei hoch aktuell gewesen, sagte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, am Samstag vor Journalisten in Münster. Der Katholikentag sei "hochpolitisch" gewesen. Als Beispiele nannte er die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, das Abkommen mit dem Iran aufzukündigen, sowie die Kontroversen zum bayerischen Kreuzerlass und über die Zulassung evangelischer Ehepartner zur Kommunion.

Die Podien hätten sich intensiv und im gegenseitigen Respekt mit dem Thema Frieden in Politik, Gesellschaft, Familien und Kirchen auseinandergesetzt, fügte Sternberg hinzu. Dies gelte beispielsweise für die Veranstaltungen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem kolumbianischen Staatspräsidenten Juan Manuel Santos.

Auch Münsters Bischof Felix Genn zeigte sich "höchst zufrieden" mit dem Katholikentag in seiner Stadt. Das Treffen sei keine "Friede-Freude-Eierkuchen-Veranstaltung" gewesen, sagte er. Er lobte auch, dass spirituelle Themen einen hohen Stellenwert gehabt hätten. "Auch Kirchenkritiker müssen einräumen, dass es einen solch breiten öffentlichen Diskurs heute nur noch auf den evangelischen Kirchentagen und Katholikentagen gibt." Vom Katholikentag gehe die Botschaft aus, dass es sich lohne, "hart dafür zu arbeiten, dass der Friede das letzte Wort" haben müsse. 

Foto: Katholikentag / Katharina Tenberge

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