Schrecklich schön!

Gewalt in der Kunst

von Kathrin Told, Melis Sahin und Claudia Putzhuber

So lautete der Titel der Podiumsdiskussion, welche am Donnerstag, dem 10. Mai 2018 im Kleinen Haus des Theaters Münster stattgefunden hat. Dabei beleuchteten fünf Expertenzusammen mit der Moderatorin Barbara Bily, leitende Schauspieldramaturgin am Theater Münster, das Thema "Gewalt und Schrecken in der Kunst" von verschiedenen Seiten. 

Den Start machte der bekannte Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler Detlev Buck mit einem Ausschnitt aus seinem Jugendfilm „Knallhart“. Laut Buck lasse sich Gewalt weltweit sogar besser verkaufen, als Sex und Humor.

Gleich anschließend setzte die Krimiautorin Hannah O’Brien die Diskussion mit einem Ausschnitt aus ihrem Buch „Irisches Erbe“ fort. Sie betont, dass sie in ihren Krimis auf blutige Handlungen verzichtet und eher psychologische Aspekte aufgreift. 

Der künstlerische Leiter der Ausstellung „Skulptur-Projekte“ Prof. Kasper König erinnerte an die mehrfach wiederholte Beschädigung der Brunnen-Figuren der amerikanischen Künstlerin Nicole Eisenman an der Münstener Promenade. Es handelt sich dabei um sehr freizügige Skulpturen, was seiner Meinung nach der Grund für die Beschädigung sei.

Im zweiten Teil der Veranstaltung sprachen die Bundeskulturministerin Monika Grütter und Prof. Dr. Hubert Wolf über Gewalt, Christus am Kreuz und Gottesebenbildlichkeit. Unter anderem wurden auch die Grenzen der Kunstfreiheit thematisiert.

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