Diese sieben Zitate vom Festakt bleiben im Gedächtnis

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Von wegen Selbstbeweihräucherung: Beim Festakt zur Eröffnung des Katholikentages reflektierten die Gastredner die Rolle der Kirche auch durchaus kritisch. Die sieben besten Sätze stehen hier.

Von Lena Trautmann und Marcel Krombusch

1. "Was spricht eigentlich gegen ein klares Votum des Leipziger Katholikentages für die Ordination von Frauen?"

Prof. Dr. Hubert Wolf ist Kirchenhistoriker und Priester aus Münster.

2. "Es braucht einen Aufbruch von Leipzig. Auf Sie werden sich viele Blicke von Bürgern dieses Landes richten."

Christian Wulff war von 2010 bis 2012 Bundespräsident.

3. "Sie können tolle Gesetze machen, aber Handauflegen und Nächstenliebe lassen sich nicht in Gesetze gießen."

In seiner Rede ging Christian Wulff auf die Bedeutung des christlichen Glaubens für die Gesellschaft und ihn persönlich ein.

4. "Kirche ist keine Parallelgesellschaft. Sie lebt mitten in dieser Welt."

Der CDU-Politiker ist katholisch und sieht den Glauben als eine Stütze in seinem Leben.

5. "Die Frage aus Faust: 'Wie hältst du's mit der Religion?' ist eine der wichtigsten unserer Zeit."

Stanislaw Tillich ist amtierender Ministerpräsident von Sachsen.

6. "Ich habe die Hoffnung, dass wir erleben können, was es heißt, sein Leben aus dem Glauben heraus zu gestalten."

Burkhard Jung ist amtierender Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.

7. "Christen sind nicht die besseren Menschen oder die besseren Politiker. Aber wir müssen uns messen lassen an dem Anspruch, den wir selbst aus der Frohen Botschaft formulieren."

Der SPD-Politiker hofft durch den Katholikentag auf neue gesellschaftliche Impulse für seine Stadt.
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