Wir sehen uns in Münster!

Einladung

2018 findet der 101. Katholikentag in Münster statt. Im Hauptgottesdienst lud Bischof Felix Genn zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Friedensschule Münster in die Universitätsstadt ein:

"Der Leipziger Katholikentag geht zu Ende. Und schon blicken wir als Christinnen und Christen – wir haben es gerade gehört – gemeinsam und in ökumenischer Verbundenheit nach vorne. Auf den Evangelischen Kirchentag 2017 folgt 2018 der nächste Katholikentag: Ich freue mich sehr, Sie dann hoffentlich alle in Münster begrüßen zu können. Ich freue mich mit den Schülerinnen und Schülern unserer Friedensschule, mit den Menschen in unserem Bistum und in unserer Stadt. Münster – das ist nicht einfach die Fahrradhauptstadt oder der beliebteste Sonntagabend-Fernseh-Tatort Deutschlands. Als Metropole Westfalens ist Münster eine junge, bunte, weltoffene Bürger-, Studenten- und Bischofsstadt mit einer mehr als 1200-jährigen Geschichte.

Weltgeschichte wurde bei uns 1648 im Friedenssaal des Rathauses geschrieben. Dort und in Osnabrück schlossen nach den entsetzlichen Kämpfen des 30-jährigen Krieges die Vertreter zahlreicher europäischer Länder den Westfälischen Frieden. „Der Friede ist das höchste Gut“ – lautete bündig das Ergebnis der Verhandlungen. Das bleibt aus christlicher Perspektive für uns Ansporn und Auftrag. Weil uns in Münster das Eintreten für den Frieden als besonderes Erbe mitgegeben ist, wollen wir auf dem Katholikentag 2018 über alle Grenzen, Konfessionen und Religionen hinweg miteinander reden, diskutieren und feiern. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen: für Frieden, Nächstenliebe und Menschenwürde, gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt! Wir laden Sie herzlich ein zum Katholikentag, in unser Bistum und unsere Stadt.

Die Schülerinnen und Schüler unserer Friedenschule in Münster, die mich hierher begleitet haben, wissen nicht nur aus ihrem schulischen Alltag sowohl um das Glück als auch um die Herausforderungen eines friedlichen Zusammenlebens. Sie wissen, was Frieden bedeutet:

"Ich bin Tobias. Frieden heißt für mich, die Möglichkeit zu haben, mit den unterschiedlichsten Menschen in einen Dialog zu treten. Kommen sie nach Münster und teilen sie meinen Frieden."

"Ich bin Laura und Frieden bedeutet für mich, dass keiner hungern muss, dass Menschen arbeiten und in Freiheit leben können, ohne Gewalt erfahren zu müssen. Kommen sie nach Münster und teilen sie meinen Frieden."

"Ich bin Linus. Frieden bedeutet für mich, Zeit für mich selbst zu haben und das tun zu können, was mir Freude macht, z. B. mit meinen Freunden Fußball spielen. Kommen sie nach Münster und teilen sie meinen Frieden."

"Ich bin Lennard und ich habe im letzten Jahr viele Migrantinnen und Migranten unterstützt. Frieden heißt für mich, dass aus Fremden Freunde werden und alle Seiten lernen, miteinander umzugehen und aufeinander zuzugehen. Kommen sie nach Münster und teilen sie meinen Frieden."


Liebe Schwestern und Brüder, kommen Sie zu uns nach Münster, um die Botschaft des Friedens und der Versöhnung, die in Jesus Christus allen Menschen gilt, zu teilen, weiter zu sagen und zu bezeugen.

Herzlich willkommen in der Friedensstadt Münster!"

Bischof Felix Glenn lädt nach Münster ein.
Schülerinnen und Schüler der Friedenschule in Münster.
Die Einladungspostkarte für den 101. Katholikentag in Münster.
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