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Katholikentag

28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg

Geschichte

Katholikentage - mehr als 160 Jahre Auftrag und Wandel

1848 trafen sich in Mainz Vertreter der katholischen Vereine zum ersten Katholikentag. Seither sind Katholikentage Ausdruck eines selbstbewussten Laienkatholizismus, der Gemeinschaft erleben und seinen Glauben in die Gesellschaft tragen will. Dies sah zu unterschiedlichen Zeiten ganz verschieden aus.

Dabei sind Katholikentage einzigartig. Die ab 1890 von den Päpsten propagierte Katholische Aktion rief zwar ein vergleichbares Engagement hervor - insbesondere in Frankreich, Italien und Lateinamerika - doch wurde sie vom Klerus gesteuert. In Deutschland erlangte die Katholische Aktion kaum Bedeutung, da entsprechende Strukturen durch die zahllosen Vereine für Bildung, Caritas und Kirchenfreiheit bereits existierten. Dreh- und Angelpunkte dieses katholischen Vereinswesens waren die Katholikentage, die von Beginn an von Laien getragen wurden.

Im kommenden Mai wird es in Mannheim um heutige Fragen und Themen gehen. Doch um das historische Erbe der Katholikentage zu wissen, wird die Tage von 16. bis 20. Mai höchstens noch bunter erscheinen lassen. Und vielleicht bestätigt es den ein oder anderen darin, sich anzumelden um sich damit in die Tradition engagierter Laien zu stellen, für die ihr Glaube mehr ist, als eine schöne Familienfeier.

Ruth Nientiedt, Studentin der Geschichte und Katholischen Theologie, Jahrgang 1988, stellt in drei Artikeln die Geschichte der Katholikentage dar - mit der sie sich auch im Rahmen ihrer akademischen Ausbildung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz beschäftigt.

Welche Freude, Katholik zu sein (1848 bis 1912)
Höret die Kirche (1913 bis 1966)
Mitten in dieser Welt (1968 bis 2010)

Mein Katholikentag

Zur Geschichte der Katholikentag

99. Deutscher Katholikentag
Regensburg 2014 e.V.

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Postfach 30 01 12. D-93035 Regensburg
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